Bioengineering kündigt im Rahmen einer laufenden Umstrukturierung einen Abbau von 20 Stellen an

März, 2020

Bioengineering kündigt im Rahmen einer laufenden Umstrukturierung einen Abbau von 20 Stellen an

In den letzten zwei Jahren hat Bioengineering, auf einen sich schnell ändernden Markt reagiert. Bioengineering hat verschiedene Massnahmen eingeleitet, um die Position, als einer der führenden Anbieter von Bioreaktor- und Fermentationslösungen, für die weltweit renommiertesten Unternehmen in der Biotech-, Pharma- und Lebensmittelindustrie zu halten.

Der zunehmende Kostendruck von Pharmaherstellern, welche günstigen Zugang zu lebensrettenden Medikamenten ermöglichen, haben die Gewinnmargen des Unternehmens belastet.

Als Reaktion darauf ernannten das Management und der Verwaltungsrat von Bioengineering einen CEO mit einem starken operativen Hintergrund. Marc Bachmann initiierte eine unternehmensweite Überprüfung der Organisationsstruktur, rationalisierte Prozesse, verbesserte die Produktivität und richtete das Unternehmen auf ein zukünftiges Wachstum aus. Bioengineering konzentriert sich weiterhin auf die Entwicklung des Joint Ventures, Swiss Biohygienic Equipment mit Sitz in Bangladesch, um das Geschäft im bisher nicht bedienten Segment für hygienisches Wasser zu diversifizieren und auszubauen.

Die Entscheidung zum Personalabbau fiel, nachdem sich die im Vorjahr verkauften Projekte verzögerten und die jüngsten Aktivitäten in den von COVID-19 betroffenen Regionen Chinas eingestellt wurden.

Bioengineering geht zwar davon aus, dass neue Projekte gewonnen, sowie die Verspäteten abgewickelt werden können. Dies wird jedoch länger dauern als ursprünglich erwartet. Das Unternehmen hat daher beschlossen Massnahmen zu ergreifen, um auf die erschwerenden Umstände angemessen reagieren zu können.

Der Abbau von 20 Stellen betrifft vor allem die Produktion sowie redundante Funktionen. Laufende Projekte sind von dieser Entscheidung nicht betroffen.

Marc Bachmann, CEO, sagte: „Bioengineering ist ein verantwortungsbewusster Arbeitgeber und der Abbau unserer Belegschaft, einschliesslich zweier Positionen im Management, war eine schwere aber gut abgewogene Entscheidung. Wir sind uns bewusst, dass die Lücken nicht ohne den engagierten Einsatz aller Mitarbeitenden geschlossen werden können. Ich bin den Mitarbeitenden sehr dankbar für ihr Engagement und ihren wertvollen Beitrag sowohl in Vergangenheit wie auch in Zukunft. Wir werden mit den betroffenen Mitarbeitenden zusammenarbeiten, damit die Grundlage für eine positive Zukunft geschaffen werden kann.

Wir halten an unserer operativen Strategie fest, das Know-How in der Schweiz zu fokussieren, um wachsende und innovative Geschäftsbereiche möglichst rasch zu erschliessen.“

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