Transparenz

Fermenterbau

Vor rund 10 Jahren startete die Bioengineering AG ein Experiment. Die Firma übergab einem frisch diplomierten Absolventen der Fachklasse für wissenschaftliche Illustrationen den Auftrag, einige Aspekte des Fermenterbaus transparent darzustellen. Form und Funktion der Komponenten sollten den (damaligen) technischen Stand wiedergeben.

Die handgezeichneten Illustrationen sind für Laien ein interessanter Einstieg in die Fermenterbautechnik, für Experten eine Präsentation der technischen Basis, auf der die Firma Bioenineering AG ihre Lösungsansätze aufbaut – auch wenn natürlich auch unser Handwerk einer dynamischen Entwicklung unterliegt. Zwischen den ersten Zeichnungen und der Drucklegung des Buches haben zahlreiche technische Innovationen stattgefunden, welche in der Firma Bioengineering AG täglich im Anlagebau Anwendung finden.

Kunst

In den Jahren 2004/2005 beschäftigte sich der Schweizer Künstler Rudolf Butz mit den Formen und Funktionen des Fermenterbaus der Bioengineering AG. Seine Arbeiten auf transparentem Acrylglas erschliessen faszinierende und überraschend neue Sichtweisen auf unsere Produkte. Das begeisternde Ergebnis dieser Auseinandersetzung veranlasste uns, der Schönheit der Technik, wie sie sich sowohl in den Bildern des Künstlers als auch in den wissenschaftlichen Illustrationen zeigt, in einem Bildband Raum zu geben.

Das jetzt vorliegende Buch setzt Transparenz, Form und Funktion auf verschiedensten Ebenen ins Bild.

Gedankenstrich

Fermenterbau und Kunst mögen auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben. In welchen Arbeits- und Wahrnehmungsbereichen sich industrielle Produktion und Ästhetik dennoch treffen, zeigt der den Band komplettierende Essay „Mensch ist die Maschine schön! Vorbemerkungen zum Verhältnis von Maschine und Ästhetik“. Dem Publizisten und Philosophen Ludwig Hasler gelingt es in bestechender Differenziertheit, das Spannungsfeld von Maschine und Ästhetik auszuloten.

close